hortus picorum viridium
hortus picorum viridium

hortus picorum viridium

 ist lateinisch und bedeutet übersetzt

"Garten der Grünspechte"

Der Grünspecht stand bei der Namensgebung Pate, weil er hier neben vielen anderen Arten in den alten Obstbäumen noch regelmäßig brütet.

Zum Renteneintritt suchte ich nach einem Projekt, das mir für meine verbleibende Lebensspanne eine sinnhafte und befriedigende Beschäftigung geben sollte. Ich habe es mit meinem "Hortus" gefunden !!! Eine Streuobstwiese von kanpp 4000 qm baue ich durch Hinzufügen von zusätzlichen Strukturelementen, die Verbreiterung der Nahrungspyramide sowie durch Integrieren von geeigneten Nisthilfen schrittweise zu einem Rückzugsort für einheimische Tiere und Pflanzen aus. Allen Maßnahmen liegt zugrunde, dass eine Veränderung des Bestehenden nur vorgenommen wird, wenn davon ausgegangen werden kann, dass die Veränderung die Artenvielfalt erhöht.

Vorbild für meine Aktivitäten ist der "Hortus Insectorum" von Markus Gastl in Beyerberg bei Feuchtwangen. Er hat innerhalb von wenigen Jahren mit sehr viel Engagement und Leidenschaft das Leben und die Vielfalt der Arten auf seinem Grundstück geradezu explodieren lassen. Ein Funke seines Feuers ist auf mich übergesprungen und hat mich zu meinem Projekt inspiriert.

 

 

Welche Ziele habe ich mir gesteckt ?

#1: Nicht alles, was ich im Leben gemacht habe, war im Rückblick förderlich für die Natur. Ich möchte ihr mit diesem Projekt wieder etwas zurückgeben.

Kleiner Fuchs

   

#2: Interessierten Menschen möchte ich Impulse für mehr Naturnähe in ihren eigenen Gärten geben.

Seit dem Frühjahr 2016 werden Führungen durch den Hortus angeboten. Erfreuen Sie sich an der faszinierenden Artenvielfalt und nehmen Sie Anregungen mit, wie Sie im eigenen Garten mit wenig Aufwand die Tierwelt unterstützen können. 

Von April bis Juni werden diese Führungen mit einer Vogelstimmenwanderung in der Umgebung kombiniert.

Seit Ende 2016 biete ich einen Lichtbildervortrag mit dem Thema 

 

"Artenvielfalt im eigenen Garten" an.

 

Der Vortrag hat durch das inzwischen im Bewußstsein der Bevölkerung angekommene Insektensterben eine hohe Aktualität und stößt auf ein immer breiteres Interesse.

 

 

 

 

Stieglitz, er heißt im Volksmund auch Distelfink

   

# 3: Kindern und Jugendlichen möchte ich die Möglichkeit geben zu erfahren, wie in der Natur Alles mit Allem zusammenhängt.

Der Garten soll interessierten Lehrern und Schülern für Projekte und workshops offen stehen.

 

Männliche Zauneidechse

   

#4 : Ich möchte meine Neugierde auf die Wunder der Natur und meine Leidenschaft für die Tier- und Naturfotografie auch in fortgeschrittenem Alter noch voll ausleben.

Wegwespe mit Wolfspinne

Diese Wegwespe beißt gerade der mit einem Stich gelähmten Spinne die Beine ab. Die Spinne ist dadurch fluchtunfähig und kann ohne Beine leichter in ein Versteck gerollt werden. Danach legt die Wespe ein Ei in die Spinne und ihre Larve saugt ganz langsam ihr immer noch lebendes Opfer aus.

 

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Artenvielfalt bewahren im eigenen Garten. Verantwortlich für den Inhalt: Martin Herbst